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David Schraven

CORRECTIV
Publisher
Berlin, Essen
CORRECTIV is Germanys first non-profit investigative newsroom. David Schraven leads CORRECTIV as publisher. After spending time at taz and Süddeutsche Zeitung he worked as a freelance journalist in the business and North Rhine-Westphalia departments of the Welt-group. While working as a guest journalist for Time Magazine, David was in New York on September 11th when the towers fell. He also founded the political blog „Ruhrbarone“. Between 2010 and 2014 David was in charge of the „research“ department at the Content Desk of Funke-Mediengruppe (WAZ/NRZ/WR/WP). David received the „Wächterpreis der Tagespresse“ award for his investigation of the PFT-poison scandal at the Ruhr. He was awarded the Research Prize of the Swiss Wolfgang-Fichtner-Foundation for his work on fraud allegations against former state secretary Zülfiye Kaykin. His graphic report on the German military’s Afghanistan mission „Kriegszeiten“ („Wartimes“) was nominated for the German Youth Literature Award. His graphic report on German right wing terrorists „Weisse Wölfe“ was awarded with Deutscher Reporterpreis. Contact: david.schraven (at) correctiv.org Twitter: @David_Schraven

My Referenten Sessions

Friday, July 8
 

14:00

Haltung, Leidenschaft und mehr – Warum wir unseren Job toll finden und uns dennoch der Kritik stellen

„Haltung" - immer wieder wird sie gefordert, auf vielen Tagungen wird darüber diskutiert. Doch was genau wird damit eigentlich gemeint, gerade in diesen Zeiten wie jetzt. Kein Synonym für Parteilichkeit oder Gesinnung soll es sein, aber für gewisse Werte und Tugenden stehen. Doch für welche?
„Leidenschaft" sollen Journalisten/innen für ihren Job entwickeln. Fordern viele, aber was bedeutet das für den/die Einzelnen? Ist es eine elementare Voraussetzung für den Beruf oder kann man es erlernen, gar verordnen? 
Eine Diskussion über Journalismus, der für manche eine Berufung ist. Über Kompetenz, aber auch Selbstzweifel in Zeiten von Parolen wie Lügenpresse. Und auch über die nicht ganz einfache Frage, wie viel Selbstkritik opportun ist, ohne die Branche nicht pauschal zu diskreditieren.


Links:

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/29187/H-wie-Haltung

http://www.carta.info/79722/journalismus-ohne-haltung-eine-polemik

http://www.zeit.de/2012/48/Medien-Zeitung-Internet-Journalismus-Medienmanager/komplettansicht 

http://www.axel-springer-akademie.de/23634-2

http://www.deutschlandfunk.de/augstein-keine-frage-des-stils-sondern-der-haltung.694.de.html?dram:article_id=259588

https://correctiv.org/blog/2015/02/24/die-zukunft-des-journalismus-ist-besser-als-man-denkt

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/greenwald-debatte-warum-ein-journalist-eine-haltung-haben-darf-a-941106.html

http://www.vocer.org/schluesselfaktor-leidenschaft
 

Friday July 8, 2016 14:00 - 15:00
K1

15:15

Künstlerische Formate und investigative Recherchen

Ideologisch wie personell prägen rechtsterroristische Kontinuitäten Deutschland spätestens seit dem Oktoberfestattentat. Der massive Anstieg von rechtsmotivierten Gewaltdelikten im Jahr 2015 spricht für sich. Ein tieferes und über traditionelle journalistische Darstellungsformen hinausgehendes Verständnis von neonazistischen Seilschaften und der Rolle der Sicherheitsbehörden ist ebenso komplex wie nötig. Wie können künstlerische Formate wie Comic, Spielfilm oder Theater investigative Langzeitrecherchen bündeln und für ein breites Publikum erfahrbar machen? Wie können sich crossmediale, künstlerische und journalistische Formate ergänzen und gegenseitig befruchten? Was können künstlerische Formate in Zeiten der Debatte um die Glaubwürdigkeit von Medien in puncto Aufklärung über klassische journalistische Formate hinaus leisten? Welche Möglichkeiten bietet die Kunstfreiheit zusätzlich zur Pressefreiheit? 

http://christianemudra.de/www.christianemudra.de/waren_nie_weg.html


http://weisse--‐woelfe--‐comic.de/ 


Friday July 8, 2016 15:15 - 16:15
R2